Miu-Miu – wirklich ein Must-Have?
27. Aug 2009
Handtaschen von Miu-Miu sind Geschmackssache, aber es soll Frauen geben, die sich jetzt schon für die neue Frühjahrskollektion des Labels auf die Warteliste setzen lassen. Was haben diese Taschen was andere nicht haben?

Miu-Miu ist Kult
Die Geschichte von Miu-Miu beginnt 1985. Damals trug die Prada Chefin Miucci Prada eine Handtasche in Glanzoptik, sehr schlicht, schwarz und aus Fallschirmnylon. Zu dieser Zeit wurde eine solche Handtasche als eine Art moderne Revolution verstanden, aber alle wollten plötzlich ein solche Tasche haben. Die Enkelin des Prada Gründers überlegte nicht lange und ging mit der Tasche in Serie. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, bald waren Miu-Miu Taschen ein Kultobjekt geworden.
Prada und Miu-Miu
Handtaschen von Prada sind Luxustaschen und haben einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Dieses Kunststück gelang Prada auch mit dem Tochter Label Miu-Miu. Sind es bei Prada die sehr klaren Linien die die Handtaschen so einmalig machen, so sind es bei Miu-Miu die extravaganten Schlösser die nicht zu übersehen sind. Zudem arbeitet Miu-Miu mit dem so genannten Crinkleeffekt oder legt das Leder in Falten. Das zusammen mit den imposanten Schlössern macht Handtaschen von Miu-Miu zu einem Objekt der Begierde.
Der Preis?
Ursprünglich waren Handtaschen von Miu-Miu als eine preiswerte Variante von Prada gedacht. Mittlerweile sind aber auch Taschen von Miu-Miu im dreistelligen Bereich angekommen. Gemessen an Prada ist das immer noch günstig, aber für die Klientel, für die Miu-Miu mal gedacht war, nämlich für junge Frauen Mitte 20, sind die Taschen fast unerschwinglich geworden.
Auch bei Miu-Miu ist der Hype der Must Have Taschen erkennbar und wo eine Nachfrage ist, da spielt der Preis leider irgendwann mal keine Rolle mehr.
Foto: © Alex – Fotolia.com (keine Miu-Miu)
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