Handtaschen richtig pflegen
31. Jan 2009
Jede Frau hat eine Lieblingshandtasche, die unter Umständen schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Damit eine Handtasche auch nach langer Zeit noch schön und ansehnlich ist, muss sie richtig gepflegt werden.

© Dario Sabljak – Fotolia.com
Leder
Leder ist in der Regel ziemlich robust und unempfindlich. Was Leder nicht leiden kann, ist Nässe. Wird eine Tasche also einmal nass, sollte man sie auf natürliche Weise trocknen lassen. Auf gar keinen Fall die Tasche auf eine Heizung oder noch schlimmer, auf einen Ofen legen. Ist die Tasche trocken, einfach nur mit einem weichen trockenen Tuch abreiben. Handtaschen aus Lackleder glänzen wieder, wenn sie mit Milch abgerieben werden.
Exotische Häute
Schlangenleder verträgt keine direkte Sonne, das Leder wird trocken und bricht. Schlangen- oder Krokodilleder niemals mit chemischen Mitteln behandeln. Ist die Tasche schmutzig geworden, hilft auch kein Wasser, denn das wird sofort absorbiert. Eine Möglichkeit wäre Lanolin oder eine spezielle Reiniungsflüssigkeit, die es im Lederfachgeschäft gibt. Straussenleder verträgt weder Frost noch Regen. Sollte die Handtasche doch mal nass werden, einfach trocknen lassen und mit einem weichen Tuch nachpolieren.
Stofftaschen
Leinen- und Baumwolltaschen können bei 30° Grad in der Maschine gewaschen werden. Baumwolle ist in der Regel kochfest, kann also auch 90° vertragen. Nach dem Waschen unbedingt in Form ziehen, denn sonst ähnelt die Taschen im trockenen Zustand eine unförmigen Sack. Handtaschen aus Seide oder Satin können kalt im Woll- oder Feinwaschprogramm gewaschen werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, wäscht sie aber vorsichtig mit der Hand. Das hat den Vorteil, dass eventuelle Henkel zum Beispiel aus Bambus, nicht abgemacht werden müssen.
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