Handtaschen Replikate
26. Sep 2009
In Zeiten der IT-Bags und teuren Designer Taschen gibt es immer wieder Möglichkeiten, damit sich auch Normalverdiener eine vermeintliche Luxustasche leisten können. Handtaschen Replikate gehören dazu.
Der kleine Unterschied
Im Gegensatz zu Fälschungen ist es nicht verboten Replikate zu verkaufen. Alle die zum Beispiel Handtaschen Replikate anbieten, müssen ihren Kunden nur dazu sagen, dass es sich nicht um eine original Hermés oder Louis Vuitton Tasche handelt, sondern lediglich um eine Tasche die so aussieht wie das Original. Vergleichbar ist das mit dem Wiener Schnitzel. Nur wenn ein Schnitzel tatsächlich aus Kalbfleisch besteht und auf eine bestimmte Art und Weise zubereitet wird, darf es sich Wiener Schnitzel nennen, das Replikat läuft unter dem Namen “Schnitzel nach Wiener Art”. Das gilt übrigens auch für Gemälde. Theoretisch darf jeder ein Bild nach malen und es auch verkaufen, er muss nur dazu sagen, das es kein Original ist.
Die Vorteile
Handtaschen Replikate haben viele Vorteile. An erster Stelle steht natürlich der Preis. Eine Original Tasche von Louis Vuitton kostet wie auch eine Tasche von Prada oder Hermés, ein kleines Vermögen. Ein Replikat aber nur knapp 100,- Euro.
Die Tasche sieht zwar genauso aus wie das Original, ist aber keines und es gibt natürlich auch keinerlei Zertifikate zur Tasche, die darf nämlich nur der Original Hersteller ausstellen.
Auch die Verarbeitung von Replikaten ist wesentlich besser als bei den Fälschungen, die man zum Beispiel im Urlaub am Strand oder als Import aus China kaufen kann. Die Taschen halten länger und sind wesentlich stabiler als plumpe Fälschungen.
Foto: © Dario Sabljak – Fotolia.com
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