Handtaschen – ungeheuer teurer
27. Feb 2009
Luxus muss sein, auch in Zeiten der großen Krise. Teure Autos, teurer Wein und Luxusreisen zu den schönsten Plätzen der Welt. Warum sollen Handtaschen da eine Ausnahme machen?

© Dragan Trifunovic – Fotolia.com
Teuer, aber schön?
Wie wäre es mit einer Handtasche aus Platin, die mit 2000 lupenreinen Diamanten von insgesamt 208 Karat besetzt ist? Kein Problem, die gibt es. Entworfen wurde sie vom japanischen Juwelier Ginza Tanaka. Das kleine “Schmuckstück” kostet knapp zwei Millionen Euro, die Hundertschaften von Bodyguards sind da noch nicht mit im Preis. Denn wer traut sich mit einem solchen Täschchen allein auf die Straße?
Etwas günstiger, aber immer noch recht auffällig, ist die Chanel “Diamonds Forever” Tasche. Weißes Reptilleder mit Diamanten am Schultergurt und an der Schließe. Gegenüber der japanischen Tasche ein echtes Schnäppchen mit gerade mal 186.000,- Euro.
Eher unpraktisch, aber sehr teuer ist die Abendtasche “Precious Rose” von Leiber. Leider weiß man bei dieser Tasche nicht, wo hinten und vorne ist und sie ist ein bisschen kitschig.
Tragbar
Mit der Hermés Krokotasche zu 85.000,- Euro kann man wenigstens auf die Straße gehen, ohne Gefahr zu laufen, beraubt zu werden. Wer sich die Tasche leisten kann, verkehrt nicht gerade in Taschenräuberkreisen.
Der “Cleoparta Bag” von Lana Marks ist ein flottes Abendtäschchen für satte 70.000,- Euro und der Louis Vuitton Bag “Tribute Patchwork” kostet zwar schlappe 30.000,- Euro, ist aber auch für die Innenstadt tauglich.
Mit 14.000,- Euro ist die Gucci “Patchwork” aus Kroko- und Straußenleder ein Preisknaller.
Mag kann es kaum glauben, aber für einige der Taschen gibt es tatsächlich Wartelisten. Sie sind ein “Must Have” auch in den heutigen Tagen.
Keine verwandten Beiträge
Kategorie: News