Was macht eigentlich…MCM?

Sie waren in den 1990er Jahren das Must Have schlechthin, Taschen von MCM. Keine Frau konnte sich ein Leben ohne die Taschen mit den drei Buchstaben mehr vorstellen. MCM in Weiß-Blau, in Braun oder in Schwarz, als Shopper, Schultertasche, als Koffer oder Beautycase, man kam einfach nicht an MCM vorbei. Für viele aber waren MCM Taschen lediglich Täschchen für die Münchner Schicki-Micki Gesellschaft und wurden in einem Atemzug mit etwas dümmlichen Blondinen genannt. Selbst große Werbekampagnen mit Topmodels wie Cindy Crawford konnten daran langfristig nichts ändern. Trotzdem etablierten sich MCM Taschen als Statussymbol für die vermeintlich Reichen und Schönen. Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität waren MCM Taschen auf einer Ebene mit Louis Vuitton. Erst nach dem tiefen Fall des Firmengründers Michael Cromer gerieten die auffälligen Luxus Bags nach und nach in Vergessenheit. Wenn man heute in einem Taschen Shop nach MCM fragt, bekommt man entweder ein Kopfschütteln oder ein ratloses Schulterzucken, je nach Alter der Verkäuferin. Viele junge Frauen wissen mit dem Kürzel MCM nichts anzufangen. Aber ganz sind sie noch nicht von der Handtaschenbühne verschwunden. Im Internet sind sie noch immer zu haben und immer noch zu stolzen Preisen. An der schlichten Form der Modelle, an den Farben und an dem auffälligen Logo hat sich nicht geändert. Sie sind sich selbst treu geblieben.

MCM Taschen gesehen bei: www.casa-mcm-bamberg.de

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Kategorie: News

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