Handtaschen Trends aus Moskau

Was tragen Russlands Frauen eigentlich so am Arm und über der Schulter? Handtaschen. Aber welche? Was ent- und verzückt die Damen zwischen Moskau und St. Petersburg?

Moskau
© Irina Fischer – Fotolia.com

Designer? Ja, aber….

Die Welt kennt nicht gerade viele russische Designer. Im Land selbst ist das nicht viel anders. Will heißen, kaum eine russische Frau kennt die einheimischen Modeschöpfer. Dabei gibt es ein paar wirklich gute, die geschmackvolle Mode machen. Olga Tschernikova gehört dazu. Sie macht vorallem chice Filzstiefel. Aber auch Handtaschen. Die Russinnen haben entweder noch nie davon gehört oder sie gefallen ihnen einfach nicht.  Oder sie lehnen nur das ab, was im eigenen Land produziert wird. Und da liegt das Problem.

Bitte nicht

Alles was aus dem Westen kommt ist xopowo also gut, in Ordnung. Das gilt besonders für Mode. Russische Frauen legen wert auf Qualität. Es muss nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten. Designer Handtaschen aus dem Westen erfüllen alle Kriterien. Dazu kommt, das Handtaschen von russischen Designern verhältnismäßig teuer sind. Und der Qualität der heimischen Produkte misstrauen Russinnen sowieso.  Kaum eine Moskauerin, die es sich leisten kann würde sich ein Kleid von Valentin Judaschkin oder Natascha Glaskowa kaufen. Sie wählt lieber Prada oder Dior.

Was ist IN?

Im Moment Hermés. Je größer desto besser. Die neuen Modelle finden einen reißenden Absatz. Ganz gleich in welchen verrückten Farben auch immer. Hauptsache Hermés. Da sich nur richtig reiche Damen eine 5.000,- Euro Tasche aus Paris leisten können, blüht der Handel mit Fälschungen. Aber das spielt keine Rolle, sie muss halt nur so aussehen  wie Hermés. Da  ist der Wunsch nach Qualität zweitrangig.

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